Ökonomische Beratung, methoden- und datenbasiert

Wir sind ein Team von Experten, Wissenschaftlern und Praktikern mit langjähriger ökonomischer Erfahrung in verschiedenen Branchen. Unsere Methoden sind datenbasiert, entsprechen dem neusten Forschungsstand und sind praxiserprobt. Auf dieser Grundlage erarbeiten wir zuverlässige Analysen und Lösungen, abgestimmt auf die Fragen und Ziele Ihres Unternehmens, Ihrer Behörde oder Ihres Verbandes.

Aktuell

Wär­me­trans­for­ma­ti­on: In­te­gra­les Den­ken ist ge­fragt

Die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung stellt Gasnetzbetreiber vor technische und finanzielle Herausforderungen. Am Beispiel einer Gemeinde zeigen RZVN und Polynomics, wie mit einem strukturierten, ganzheitlichen Planungsmodell der Handlungsspielraum definiert und Grundlagen für Entscheidungen geschaffen werden können. Das integrale Analysemodell verknüpft technische Zielnetzplanung – inklusive Absatzszenarien, Netzentwicklung und hydraulischer Überprüfung – mit der finanziellen Modellierung von Kosten- und Tarifentwicklungen. Die Simulation verschiedener finanzieller und planerischer Massnahmen ermöglicht es Netzbetreibern, unerwünschte Tarifentwicklungen zu antizipieren und frühzeitig gegenzusteuern.

Ba­ro­me­ter er­neu­er­ba­re Ga­se Schweiz, Aus­ga­be 9, April 2026

Geopolitische Spannungen, volatile Energiepreise und ambitionierte Klimaziele setzen den Energiemarkt weiter unter Druck. Die europäischen Erdgaspreise sind infolge des Konflikts im Nahen Osten kurzfristig deutlich angestiegen, jedoch weit weniger stark als in der Energiepreiskrise von 2022 infolge des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. Der Terminmarkt (TTF -Futures) erwartet aktuell eine deutliche Marktberuhigung bis 2030. Der kurzfristige Preisanstieg von Erdgas stärkt grundsätzlich die Wettbewerbsfähigkeit von erneuerbaren Gasen. Zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von erneuerbaren Gasen hat die EU verschiedene Stossrichtungen definiert. In unseren Nachbarländern wird die Wettbewerbsfähigkeit der Biomethaneinspeisung ins Gasnetz aktuell dadurch erhöht, dass die Kosten des Gasnetzanschlusses nicht ausschliesslich von den Produzenten getragen werden, sondern teilweise über das Netz sozialisiert werden. Solange kein Gas-VG in Kraft ist, kommt der Schweizer Gasbranche bei der Regelung der Kostentragung und der Marktintegration von Biomethan eine wichtige Rolle zu. Ob und wo erneuerbare Gase sinnvoll eingesetzt werden können, hängt gemäss dem Forschungsprojekt DeCIRRA stark von Infrastruktur, Ressourcen und Alternativen vor Ort ab – pauschale Zielbilder greifen zu kurz. In den Kantonen, in denen die Energiegesetze nahe an den MuKEn 2025 ausgerichtet werden, ist die Verwendung erneuerbarer Gase im Gebäudebereich deutlich eingeschränkt. Demgegenüber setzt Deutschland im Gebäudemodernisierungsgesetz auf einen offeneren Transformationspfad, wobei die konkrete zeitliche Ausgestaltung der «Biotreppe» noch mit erheblichen Unsicherheiten behaftet ist.

Be­fra­gung zu Sach- und Per­so­nen­da­ten

Wie gehen Schweizer Unternehmen mit Sach- und Personendaten um? Gibt es einen Datenhandel und wo sehen Unternehmen Handlungsbedarf? Dazu hat das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum (IGE) eine Umfrage unter rund 800 Unternehmen von Polynomics durchführen lassen. Kernerkenntnisse zu Sachdaten: Trotz steigender Datenerzeugung hat ihre wirtschaftliche Bedeutung abgenommen. Obwohl Unternehmen heute besser wissen, welche Sachdaten verfügbar sind, werden sie weniger genutzt und nachgefragt als noch vor fünf Jahren. Dementsprechend hat auch der Handel mit Sachdaten an Bedeutung verloren. Kernerkenntnisse zu Personendaten: Unternehmen sammeln viele Personendaten, nutzen diese jedoch kaum zur Entwicklung neuer Produkte oder Dienstleistungen. Die Nachfrage und der Handel mit Personendaten ist gering. Unternehmen geben Personendaten generell selten weiter; wenn sie es aber tun, dann vergleichsweise eher an Behörden oder die Wissenschaft als an kommerzielle Dritte. Insgesamt sehen Unternehmen kaum Hürden beim Datenzugang. Zusätzliche gesetzliche Rahmenbedingungen werden nicht aktiv gefordert.

Publikationen

Wärmetransformation: Integrales Denken ist gefragt

Die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung stellt Gasnetzbetreiber vor technische und finanzielle Herausforderungen. Am Beispiel einer Gemeinde zeigen RZVN und Polynomics, wie mit einem strukturierten, ganzheitlichen Planungsmodell der Handlungsspielraum definiert und Grundlagen für Entscheidungen geschaffen werden können. Das integrale Analysemodell verknüpft technische Zielnetzplanung – inklusive Absatzszenarien, Netzentwicklung und hydraulischer Überprüfung – mit der finanziellen Modellierung von Kosten- und Tarifentwicklungen. Die Simulation verschiedener finanzieller und planerischer Massnahmen ermöglicht es Netzbetreibern, unerwünschte Tarifentwicklungen zu antizipieren und frühzeitig gegenzusteuern.

Barometer erneuerbare Gase Schweiz, Ausgabe 9, April 2026

Geopolitische Spannungen, volatile Energiepreise und ambitionierte Klimaziele setzen den Energiemarkt weiter unter Druck. Die europäischen Erdgaspreise sind infolge des Konflikts im Nahen Osten kurzfristig deutlich angestiegen, jedoch weit weniger stark als in der Energiepreiskrise von 2022 infolge des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. Der Terminmarkt (TTF -Futures) erwartet aktuell eine deutliche Marktberuhigung bis 2030. Der kurzfristige Preisanstieg von Erdgas stärkt grundsätzlich die Wettbewerbsfähigkeit von erneuerbaren Gasen.Zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von erneuerbaren Gasen hat die EU verschiedene Stossrichtungen definiert. In unseren Nachbarländern wird die Wettbewerbsfähigkeit der Biomethaneinspeisung ins Gasnetz aktuell dadurch erhöht, dass die Kosten des Gasnetzanschlusses nicht ausschliesslich von den Produzenten getragen werden, sondern teilweise über das Netz sozialisiert werden. Solange kein Gas-VG in Kraft ist, kommt der Schweizer Gasbranche bei der Regelung der Kostentragung und der Marktintegration von Biomethan eine wichtige Rolle zu.Ob und wo erneuerbare Gase sinnvoll eingesetzt werden können, hängt gemäss dem Forschungsprojekt DeCIRRA stark von Infrastruktur, Ressourcen und Alternativen vor Ort ab – pauschale Zielbilder greifen zu kurz. In den Kantonen, in denen die Energiegesetze nahe an den MuKEn 2025 ausgerichtet werden, ist die Verwendung erneuerbarer Gase im Gebäudebereich deutlich eingeschränkt. Demgegenüber setzt Deutschland im Gebäudemodernisierungsgesetz auf einen offeneren Transformationspfad, wobei die konkrete zeitliche Ausgestaltung der «Biotreppe» noch mit erheblichen Unsicherheiten behaftet ist.

Befragung zu Sach- und Personendaten

Wie gehen Schweizer Unternehmen mit Sach- und Personendaten um? Gibt es einen Datenhandel und wo sehen Unternehmen Handlungsbedarf? Dazu hat das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum (IGE) eine Umfrage unter rund 800 Unternehmen von Polynomics durchführen lassen.Kernerkenntnisse zu Sachdaten: Trotz steigender Datenerzeugung hat ihre wirtschaftliche Bedeutung abgenommen. Obwohl Unternehmen heute besser wissen, welche Sachdaten verfügbar sind, werden sie weniger genutzt und nachgefragt als noch vor fünf Jahren. Dementsprechend hat auch der Handel mit Sachdaten an Bedeutung verloren.Kernerkenntnisse zu Personendaten: Unternehmen sammeln viele Personendaten, nutzen diese jedoch kaum zur Entwicklung neuer Produkte oder Dienstleistungen. Die Nachfrage und der Handel mit Personendaten ist gering. Unternehmen geben Personendaten generell selten weiter; wenn sie es aber tun, dann vergleichsweise eher an Behörden oder die Wissenschaft als an kommerzielle Dritte.Insgesamt sehen Unternehmen kaum Hürden beim Datenzugang. Zusätzliche gesetzliche Rahmenbedingungen werden nicht aktiv gefordert.